Samstag, 24. März 2012

Fliegenfischen: Saisonauftakt 2012 für Trout Stalking

Getrieben von der Sucht, der Begeisterung und der Faszination sind wir wieder unterwegs.
Wortloses Einverständnis über unser Ziel, diesmal alles richtig zu machen, keinen Fisch zu verlieren und das ganze auch noch in bewegten Bildern festhalten!


Auf dem Weg Richtung Wasser überwiegt Freude und Zuversicht.
Das Wetter ist sonnig die Luft noch kalt, doch der Wetterbericht prophezeit das Gegenteil.
Wir bleiben optimistisch, vielleicht, so hoffen wir verspätet sich die "dunkle" Front.



Am Bach angekommen zeigt sich das uns vorhergesagte Bild, dicke dunkle Wolken schiebt der Wind, aus Westen kommend mit fast 20 km/h vor sich her.


Nach dem Aufbau unsere #4er Ruten beginnen wir zu fischen Es ist der erste Tag dieser Saison in der wir beide gleichzeitig fischen können. Das einzige, dass dann doch unseren Fluss bremst ist die Kamera, die konzentrierte und intensive Betreuung fordert.

Nach einiger Zeit, die Kamera liegt unbetreut am Ufer, dringen aufgeregte Rufe an mein Ohr.
Ganz in die Fischerei vertieft realisiere ich plötzlich, dass es Alex ist der dort Ruft! Ich nehme schnell die Schnur auf, will bei dem gleich folgenden Sprint nicht gleich darüber fliegen.
Alex Stock krümmt sich gewaltig und mir ist klar warum er so laut ruft, die Forelle die sich die Fliege geschnappt hat ist für die Größe des Gewässers gewaltig. (oberes Bild)


Was für ein Start, was für ein Fisch!


Dann passiert das, woran wir nicht im Taum gedacht haben. Über die folgenden Stunden können wir Bachforellen bis 57 cm fangen und auch landen, es ist einfach unglaublich!




Auf dem Weg weiter Strom auf kommen wir an der alte Mühle vorbei. Sie thront über dem Wasser und verbirgt unter ihr so manches Geheimnis.

Wer die Fliege dorthin präsentiert wo die Fische sich tummeln, der hat schnell ne krumme Rute.
Nur die Frage ist, wie bekommt man die Fliege eben dort hin?

Gefräßige Bachforelle, der man den langen Winter ansieht.

Zum Schluss konnte Alex noch diese wunderbare Bachforelle landen und schnell wieder in ihr Element entlassen.



Ein grandioser Tag, der den Start in die Saison 2012 sehr viel versprechend macht.
Ich freue mich auf das bald kommende Video und bin gespannt wie es weiter gehen wird.

Alex & Max

Sonntag, 18. März 2012

Ein Tag mit zwei Gesichtern

Ein Tag,
vor allem ein Tag am Wasser, ist immer unvorhersehbar!
Zu dieser Tatsache, kann ein Tag auch noch verschiedene Gesichter haben, ein gütiges und ein arglistiges.
Ich durfte am Samstag beide Gesichter kennen lernen.


Es ging bei milden Temperaturen und strahlendem Sonnenschein vormittags an der Steinlach los. Das Wasser war noch recht kalt und die schnell gespotteten Döbel von nichts was ich präsentierte beeindruckt.
So verlor ich die Lust an den "Dickköpfen" und fischte meinen Weg weiter Strom auf, bis urplötzlich ein Starker Süd-West Wind, es sollten 18 km/h sein, einsetzte.

Mit steigenden Mittagstemperaturen schlüpften einige kleine Eintagsfliegen und ich konnte an einem größeren Pool auf aufsteigende Nymphe eine Regenbogenforelle!? fangen.
Die zweite viel auf die selbe List herein, verabschiedete sich aber nach einigen Sprüngen wieder.

Ab diesem Zeitpunkt begleitete mich Alex hilfreich mit seinem zweiten Augenpaar und der digitalen Linse.

Ein Blick unter die Steine förderte zutage, was wohl auch die Forellen aktiv werden lies.
Eintagsfliegenlaven und diese kleinen Steinfliegen, das gutmütige Gesicht dieses Tages.

Mit vier Augen am Wasser ging es dann recht schnell zur Sache, Alex der die Steinlach einige Tage zuvor befischt hatte, empfahl mir Spotts, die ich dann befischte.
Die Vorgehensweise war immer die selbe, Alex spottete den Fisch, ich warf ihn an und fing! :D

Einen Pool betrachteten wir lange gemeinsam und konnten unter den vielen kleinen und halbstarken Fischen zwei sehr gute ausmachen. Mit viel Zeit, Geduld, exakten Instruktionen und sauberen Würfen schaffte ich es nacheinander die beiden stärksten Fische (ca. 45 cm) an den Haken zu kriegen.

Ich verlor beide Forellen in den folgenden Drills und blickte somit direkt in das arglistige Gesicht dieses Tages!
Wahhh, was für eine Enttäuschung.

Feiste Fische an der #3er Rute

Ein muss für jeden verantwortungsvollen Fischer, der C&R Kescher.


Alles in allem war es ein schöner, spannender, aber auch leidvoller Tag.
Die Gemeinschaft, die Luft und die noch karge Natur haben die Sinne geschärft und Lust auf mehr gemacht.

LG Max

Dienstag, 13. März 2012

Tatort Neckarbrücke



Dieses Jahr wird eine besonders spannende Saison, es geht mit dem Belly Boat auf den Neckar.
Der Bereich den wir so befischen können ist an vielen Stellen vom Ufer unbefischbar und deswegen besonders interessant!

Bis die Saison richtig losgeht, vorab ein paar Impressionen von meinen ersten Testläufen.



Ort des Geschehens mit reichlich Publikum, sowohl über als auch unter Wasser.


Surreale Abendstimmung auf den glatten Wassern des Staus.



Noch sind die Loop's etwas versteift, unpräzise und werden von mir streng Bewertet.


LG Max

Sonntag, 11. März 2012

Street Life of a Fischerman

Hey Leute,
nun ist es endlich wieder soweit die Saison 2012 hat endlich begonnen!
Es ist ein unglaublich tolles Gefühl nach so langer Zeit wieder am Wasser zu stehen und unserer Passion folgen zu können.
Wir laden euch herzlich dazu ein uns auf unseren Streifzügen am Wasser zu begleiten und freuen uns auf einen regen Austausch in 2012.




Heute Morgen ist Alex schon in aller frühe mit dem Ziel "Tübinger Ammer " gestartet. Gegen Nachmittag habe ich ihn dann mit der Kamera begleitet und konnte einige schöne Aufnahmen machen.


Der Tag begann für Alex bei nass-kalter Witterung und einem wolkenverhangenen Himmel, er konnte aber schon nach kurzer Zeit im Unterlauf der Ammer einige Forellen und einen schönen Döbel überlisten.




Gefischt wurde hauptsächlich mit Nymphe und Streamer Strom ab, dieses Taktik führt zwar zu vielen Aussteigern, ist aber bei der Größe und Fließgeschwindigkeit der Ammer unerlässlich.



Eine kräftige Forelle ist ausgestiegen! ;(


Ob das Gummiboot wohl auch schon die wilden Wasser der Ammer bezwingen konnte?

Schattenspiele.

Die Geschenke des Frühjahres lassen sich blicken und erfreuen das Auge des Betrachters.

Diese tolle Bachforelle konnte Alex dann doch noch landen.


Viel Erfolg und einen guten Start in die neue Saison wünschen euch,
Alex, Nino und Max

Sonntag, 4. März 2012

Winter is going...

Kleiner Bach, kleine Forellen.

Am Samstag hat es mich an die Wiesaz verschlagen. Die Kälte hat nur mich gestört, die Forellen hatten hunger und nahmen die Nymphen die ihnen tief im Gumpen präsentiert wurde.

Der vereiste Schnee taut allmählich, was den Wasserstand hoch hält.


Ich konnte etliche kleine, aber schön gezeichnete, Forellen fangen.


Großer Bach, "große" Forellen.

Am Sonntag war die Steinlach mein Ziel, die mit etwas größeren Forellen wartete. Insgesamt war ich überrascht, wie gut es für diese Jahreszeit lief. Ich konnte sogar einige Bachforellen beim Steigen auf kleinste Fliegen beobachten und hatte zwei Bisse auf die Trockene. Leider griff der Haken nicht und somit gingen alle Forellen auf das Konto der Nymphen.





Alex

Sonntag, 5. Februar 2012

Winter is coming...



Leider stecke Alex und ich gerade bis über beide Ohren in unseren Prüfungen, daher ist die Zeit gerade begrenzt! Das ändert sich aber schon in den nächsten Wochen.

Bis vor 1 1/2 Wochen dachte ich, dass es wieder einen Frühstart geben wird, wie es letztes Jahr der Fall war, aber Momentan ist an Fischen kaum zu denken. Der Neckar hat im gesamten Staubereich eine dicke Haut bekommen.

Freue mich schon auf die kommende Saison.
Gruß Max

Freitag, 13. Januar 2012

Bau dir dein Lanyard!

Ich habe für euch eine Bastelanleitung zu dem Lanyard zusammengestellt, dass ich mir selbst gebaut habe. Es begleitet mich an fast jedem Fischtag zuverlässig. Gerade an heißen Sommertagen ist es super angenehm keine Weste tragen zu müssen und trotzdem alles beim Fischen sofort zur Hand zu haben.

Material und Zeitaufand sind recht gering, mit ca. 10 € habt ihr alles gekauft und nach ca. 40 Minuten ist es gebaut!


Ihr braucht einen Satz Karabinawirbel aus dem Angelbedarf, Holzperlen, Schnur und ein dickes Nackenband aus dem Bastelbedarf. Zudem Tesafilm eine große Nadel, am besten mit Öhr und eine Schere.

Nun kommt der schwierigste Teil, ihr führt die Nadel mit der Lanyard-Schnur mittig durch die dicke Nackenbaumwollschnur. Am besten nutzt ihr dazu eine Nadel mit großem Nadelöhr durch die ihr die Lanyard-Schnur fädeln könnt.

Nun auf beiden Seiten die Enden der Nackenschnur mit dem Tesafilm einmal fest umbinden, damit sich die Nackenschnur nicht aufdröselt. Dann die Schnur bis an ein Ende durchziehen und auf einer Seite die Holzperlen und Karabiner auffädeln. Zwischen den einzelnen Karabienern haben sich Abstände von ca. 7 - 8 cm bewährt. Bei Farbe und Material der Kugeln sind dem Bastler keine Grenzen gesetzt.

Nach dem Auffädeln sollte man einen guten Knoten machen und diesen ggf. mit Sekundenkleber zusätzlich sichern. Das überstehende Schnurende abschneiden.

Die Ausstattung des Lanyards ist einfach und kann individuell angepasst werden. Ich trage in der Mitte eine kleine wasserdichte Box mit meinen wichtigsten Fliegen, zusätzlich einen Schnurklipp, Bissanzeiger, Vorfachrollen, Never-Sink und meine Lösezange um den Hals.

Mein Lanyard im erfolgreichen Einsatz.


Viel Spaß beim selber Bauen.
Gruß Max