Donnerstag, 26. August 2010

Saltwater Flyfishing - Australian Salmon

Australian Salmon ist in Neuseeland besser bekannt als Kahawai und ein sehr beliebter Sport und Speisefisch. Er konzentriert sich in den Sommermonaten gerne in den Flussmündungen, daher wahrscheinlich der Name, und ist deshalb auch vom Land sehr gut für den Fliegenfischer erreichbar.
Als wir wieder einmal mit dem Boot draußen waren, konnte ich es mir natürlich nicht verkneifen meine #8ter Fliegenrute einzupacken und hatte auch diesmal das große Glück sie endlich einmal auszupacken zu dürfen.
Das Wetter spielte mit, der Wind war schwach und der Wellengang mäßig, zudem raubte unter uns, in ca. 5 m Tiefe, eine große Schule Kahawais.
Ich baute meine Rute auf, montierte 2m 10kg Vorfach, drehte die Bremse fast komplett zu und knüpfte einen schweren weiß-gelben Streamer an, nun war ich gerüstet den Kampf aufzunehmen.
Ich positionierte mich im Bug des Bootes und ließ meinen Streamer langsam in die Tiefe sinken. So konnte ich gebannt beobachtet, wie der Streamer in dem glasklaren Wasser, den Torpedo gleich herum schießenden Kahawais entgegen schwebte.
Der Streamer war nur noch schemenhaft zu erkennen und dann plötzlich weg! BISS! Dachte ich und schlug an! Auf das was sich dann passierte, war ich nicht vorbereitet. Meine #8ter Rute bog sich zum Halbkreis und die Schnur raste von meiner DC4.
Ich stemmte mich dagegen und konnte es nicht fassen, die Bremse war doch komplett zugedreht und jetzt bin ich schon im Backing, unglaublich juble ich und versuche etwas Schnur zu gewinnen. Der ca. 4 kg schwere Kahawai zieht mir mehrmals bis ins Backing und ich habe Mühe den hervorragenden Kämpfer zu bändigen.
Als ich den Fisch nach ca. 10 Minuten lande, schmerzt mein Arm und mein Herz schlägt wie verrückt.
Ich versorge den Fisch und lasse sogleich meinen Streamer wieder in die Tiefe absinken.













Fish of a lifetime?



Da der Reisebericht immernoch auf sich warten lässt, vorab schon einmal ein Bild meiner personlichen Trophy Browntrout aus Neuseeland.

Gruß Max

Freitag, 23. Juli 2010

Aus der Sicht einer Forelle

Ich habe heute versucht, meine zuletzt gebundene Fliege, aus der Sicht eines Fisches zu betrachten.
Imitiert werden sogenante "Stillborns", dass sind Fliegen, die es beim schlüpfen nicht geschafft haben ihre Nymphenhaut abzustreifen und so regelrecht im Oberflächenfilm gefangen sind.
Sie wirken durch ihren tief unter dem Film liegenden Körper sehr atraktiv auf Fische
und stellen normalerweise eine leichte Beute da.

Um diesen Effekt zu erziehlen, benutze ich einen gebogenen Caddis Haken, z.B. TMC 2487BL in Größen #10-16.
Zudem binde ich in den Hinterleib immer etwas dünnen Kupferdraht ein, der dann als Rippung nach vorne gewunden wird.


Die Fliege ist durch ihre Neongrüne Sichthilfe sehr gut auszumachen.


Thorax und Körper liegen deutlich unter dem Oberflächenfilm.



Auch hier schön zu sehen, wie sich der Körper unter der Wasseroberfläche befindet.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Eine neue Leidenschaft?

Ich experimentiere in letzter Zeit gerne mit Parachute Fliegen herum und kombiniere dabei verschiedenste Materialien.

Ich hatte sehr gute Fangerfolge mit diesen, tief im Film liegenden Fliegen, und man konnte einen klaren Vorteil zu normal behechelten Fliegen sehen.


Hier ein weiteres interessantes Muster:






Tight Lines, Gruß Max

Dienstag, 20. Juli 2010

Parachute Adams



Eine graue Parachut Adams, gebunden auf #12er Caddis Haken.
Sie liegt sehr tief im Oberflächenfilm und fängt vorzüglich auch die scheuen Döbel.
Ich war Ende letzter Woche an einem mir unbekannten Bach in der Wetterau mit der Fliege unterwegs.
Hier ein paar Fotos vom dem besagten Bach.


Die Rauschen im Oberlauf,


wechseln sich mit langezogenen Pools ab.


Der untere Bereich ist etwas langsam fließender und beherbergt eine menge Döbel.



An dem Tag habe ich einige kleine Bachforellen und eine Menge Döbel mit der Trockenfliege überlisten können.
Die Größte Forelle hatte ca. 35 cm.

Es war ein toller, heißer Sommertag.

Freitag, 9. Juli 2010

Fischen, Schwitzen und ein Sonnenbrand

Ich war gestern wieder einmal an der Mud unterwegs, gefangen habe ich etliche Forellen zwischen 20 und 50 cm auf Trockenfliege.
Leider habe ich zwei 50+ Fische verlohren, den einen durch 0,12 Vorfachbruch, der andere hat sich nach zwei schönen und gewaltigen Sprüngen verabschiedet.

Zudem konnte ich sogar einen dicken Döbel dazu überreden, nach einem traumhaften Service, meine Trockene zu nehmen. ;D

Bilder gibt es leider keine, da ich allein unterwegs war.

Ich konnte nur diese kleine Video vom Drill einer Regenbogenforelle machen, die ich auf sicht mit der 18ner Nyhmpfe überlistete.




Gruß