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Sonntag, 18. März 2012

Ein Tag mit zwei Gesichtern

Ein Tag,
vor allem ein Tag am Wasser, ist immer unvorhersehbar!
Zu dieser Tatsache, kann ein Tag auch noch verschiedene Gesichter haben, ein gütiges und ein arglistiges.
Ich durfte am Samstag beide Gesichter kennen lernen.


Es ging bei milden Temperaturen und strahlendem Sonnenschein vormittags an der Steinlach los. Das Wasser war noch recht kalt und die schnell gespotteten Döbel von nichts was ich präsentierte beeindruckt.
So verlor ich die Lust an den "Dickköpfen" und fischte meinen Weg weiter Strom auf, bis urplötzlich ein Starker Süd-West Wind, es sollten 18 km/h sein, einsetzte.

Mit steigenden Mittagstemperaturen schlüpften einige kleine Eintagsfliegen und ich konnte an einem größeren Pool auf aufsteigende Nymphe eine Regenbogenforelle!? fangen.
Die zweite viel auf die selbe List herein, verabschiedete sich aber nach einigen Sprüngen wieder.

Ab diesem Zeitpunkt begleitete mich Alex hilfreich mit seinem zweiten Augenpaar und der digitalen Linse.

Ein Blick unter die Steine förderte zutage, was wohl auch die Forellen aktiv werden lies.
Eintagsfliegenlaven und diese kleinen Steinfliegen, das gutmütige Gesicht dieses Tages.

Mit vier Augen am Wasser ging es dann recht schnell zur Sache, Alex der die Steinlach einige Tage zuvor befischt hatte, empfahl mir Spotts, die ich dann befischte.
Die Vorgehensweise war immer die selbe, Alex spottete den Fisch, ich warf ihn an und fing! :D

Einen Pool betrachteten wir lange gemeinsam und konnten unter den vielen kleinen und halbstarken Fischen zwei sehr gute ausmachen. Mit viel Zeit, Geduld, exakten Instruktionen und sauberen Würfen schaffte ich es nacheinander die beiden stärksten Fische (ca. 45 cm) an den Haken zu kriegen.

Ich verlor beide Forellen in den folgenden Drills und blickte somit direkt in das arglistige Gesicht dieses Tages!
Wahhh, was für eine Enttäuschung.

Feiste Fische an der #3er Rute

Ein muss für jeden verantwortungsvollen Fischer, der C&R Kescher.


Alles in allem war es ein schöner, spannender, aber auch leidvoller Tag.
Die Gemeinschaft, die Luft und die noch karge Natur haben die Sinne geschärft und Lust auf mehr gemacht.

LG Max

Dienstag, 23. August 2011

Was für ein Tag!



Wegen der Hitze entschloss ich mich heute früh ans Wasser zu gehen und so klingelte mein Wecker um 05:30 Uhr. Vier stunden Schlaf sind nicht viel, aber wenn es um's Fischen geht kommt die Energie von ganz alleine und so stand ich um ca. 06:30 Uhr im Wasser.
Der Wasserstand hatte sich wegen den zahlreichen Gewittern wieder normalisiert und so
konnte ich gleich morgens einige schöne Bachforellen überlisten.
Nach ca. einer Stunde fischen hatte ich das riesen Glück den Kampf gegen eine große Bachforelle an der #3er Rute für mich zu entscheiden.
Zum Vorschein kam diese traumhafte gold-braunde Bachforelle.


Sicher gelandet.


50+ beim Selbstauslösershooting kurz vor dem Release.


Was für eine prächtige Farbe!


Ein sehr schöner Spott, der die Sichtfischerei auf äußerst heikle Forellen erlaubt.

Leider endete der Abend mit einem Bruch meiner #3er!

Gruß Max


Samstag, 13. August 2011

Ein Samstag der 13 an der Steinlach

Die Forellen waren heute richtig in Beißlaune. An jedem Spot konnte ich gute Forellen fangen. An den Gumpen standen starke Forellen, die meine Nymphen ohne zu zögern nahmen und an den beruhigten Abschnitten stieg so ziemlich jede Forelle.

Eine wunderschön gezeichnete BF:



















































Ich habe das erste mal, seitdem ich meine 2er Rute habe, meine 4er an der Steinlach gefischt. Es war wohl Intuition oder schlicht Glück. Die Trockenfliege habe ich über schnell fließendes Wasser treiben lassen. Ich konnte die Fliege nicht sehen und habe keinen Biss bemerkt... Als ich die Rute für einen Rückwurf anhob spürte ich wie ein starker Fisch seinen Kopf schüttelt. Katjes yes yes yes, eine 40er Bachforelle in bester gesundheitlicher Verfassung.














































Und dann waren da noch einige weitere Fänge. Ich habe nicht von allen Fischen Bilder gemacht, da meine kleine Digicam aus meiner Brusttasche gefallen ist, als ich eine kleine Forelle vom Haken gelöst habe. Damit endet die Fotostory....






































Donnerstag, 26. Mai 2011

In welche Richtung fließt das Wasser?

Diese Frage könnte man sich angesichts des niedrigen Wasserstandes momentan an der Steinlach stellen.
Der Bach ist zu einem Rinnsal geworden und hat jetzt schon den mittleren niedrigsten Wasserstand (MNQ) mit aktuell 0,31m unterschritten.
Trotz des wenigen Wassers konnte ich einige Fische überlisten!

Aber ist das noch vertretbar?
Sollte man nicht lieber das Fischen angesichts des wenigen Wassers lassen?

Diese Fragen kamen in mir hoch, zugegebenerweise konnte ich es nicht lassen ein paar steigende Fische anzuwerfen.



Ein fast trockener Seitenarm.



Schöne feiste Bachforelle, gefangen auf einen Foam Beetle.



10 sek. Selbstauslöser, sind nicht viel Zeit!



Wunderschöner Prallhanggumpen.



Sehr scheue Fische, verborgen in den "tiefen" des Pools.


Auch hier ist der Wassermangel deutlich zu sehen.



Leider verschwommen, der größte Fisch des Tages, wunderschön und äußerst kampfstark.


Gruß Max